Liebe Eltern,
es gibt Tage, an denen sich alles wie eine unlösbare Knote anfühlt.
Der Abend vor dem Zähneputzen, der Supermarkt vor der Kasse, das Geschwisterzimmer nach dem Mittagessen. Ich möchte nicht behaupten, dass ich Dir alles abnehme – aber ich kann mit Dir gemeinsam zuhören, was eigentlich darunter liegt. Und genau das verändert meistens mehr, als man denkt.
Was Lila Liebe eigentlich meint.
Ich arbeite nach einer Methode, die Kathi Weber entwickelt und Lila Liebe genannt hat – eine warme, alltagstaugliche Auslegung der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg. Der Kern ist leiser, als man denkt:
Zuerst Empathie, dann Lösung.
Wenn ein Kind am Boden liegt und schreit, will es meistens nicht zuerst eine Strategie hören. Es will wissen: „Ich sehe Dich, ich höre Dich." Und überraschenderweise gilt das auch für uns als Eltern.
Keine Strafen. Keine Belohnungen.
Das klingt radikal – ist aber eher eine Entlastung. Wir gucken nicht auf Verhalten, sondern auf die Bedürfnisse darunter. Und finden Wege, die beiden Seiten ein bisschen gerechter werden.
Du zuerst. Dann Dein Kind.
Du kannst Dein Kind nur dort empfangen, wo Du selbst bist. Darum starten wir oft mit Deinem Gefühl, Deiner Erschöpfung, Deinem inneren Ruf nach Pause. Das ist kein Umweg, das ist die Straße.
Eine Maschinenbauerin bei den Gefühlen.
Ich bin 31, wohne in Wuppertal mit meinem Mann Tim und unseren zwei Töchtern Pia (3 Jahre, 2 Mon.) und Cleo (1 Jahr, 3 Mon.). Studiert habe ich Maschinenbau – und ich erwähne das, weil es mich bis heute formt.
Ich glaube an Systeme, an Ursachen, an nachvollziehbare Zusammenhänge. Ich bin keine esoterisch veranlagte Person. Und gerade deshalb hat mich die Gewaltfreie Kommunikation so getroffen: sie ist präzise, sie ist überprüfbar im eigenen Alltag, und sie bringt trotzdem diese Weichheit mit, die Kinder und Eltern so dringend brauchen.
Wenn Empathie ein Werkzeug wäre, würde ich es unter die zehn wichtigsten im Kasten legen.
Ich mache gerade die Ausbildung Lila Liebe nach Kathi Weber. Sie endet im September 2026. Bis dahin begleite ich als Übungsberaterin – ehrlich, neugierig, und mit einer zweiten Kollegin im Hintergrund, damit ich Feedback bekomme. Darüber spreche ich unten noch transparent.
Zwei Termine. Eine Pause. Ein neuer Blick.
Wir treffen uns zweimal digital, je eine Stunde, mit ein bis vier Wochen Pause dazwischen. Das Zwischen-Wir-Treffen darf wirken, Alltag passieren, kleine Verschiebungen geschehen. Zusätzliche Stunden kannst Du dazunehmen, wenn es Dir guttut. Wenn Ihr zu zweit kommt, sind es drei Stunden – eine pro Elternteil, eine gemeinsam.
Wir hören in die Situation hinein
Du erzählst, was passiert ist. Was es mit Dir macht. Was Dein Kind tut. Ich höre zu – ohne Checkliste im Kopf.
15–20 Min.Gefühle und Bedürfnisse bekommen Namen
Wir schauen, was Du brauchst – und was Dein Kind vermutlich braucht. Oft reicht schon die Übersetzung, um Luft ins System zu lassen.
5–10 Min.Strategien – für heute und für nächsten Monat
Wir suchen konkret einen Satz, einen Handgriff, einen kleinen Weg. Und einen langfristigen Umbau, wenn es passt.
ca. 30 Min.Wiederkehrende Klassiker.
Die Themen, mit denen Eltern zu mir kommen, wiederholen sich – auch weil sie universell sind. Vielleicht findest Du Dich wieder:
- ins Bett gehen
- morgens in die Kita
- Geschwisterstreit
- Zähne putzen
- Hausaufgaben verweigern
- Rumhampeln beim Essen
- Supermarkt-Drama
- Bildschirm-Grenzen
- Geschenke-Tag
Sechs Überzeugungen, die alles tragen.
Die Gewaltfreie Kommunikation ruht auf ein paar Grundannahmen – ich erzähle sie Dir in meinen Worten. Sie sind der Boden, auf dem ich arbeite.
- i.
Jeder tut in jedem Moment sein Möglichstes.
Auch das Kind, das gerade das Spielzeug wirft. Auch Du nach einem 14-Stunden-Tag. Das ist kein Freispruch, sondern ein Ausgangspunkt.
- ii.
Richtig und falsch sind Sprachspiele.
Jede:r darf seine Meinung ändern. Besonders Eltern. Wir dürfen heute anders denken als gestern.
- iii.
Andere Menschen sind Auslöser – nicht Ursache.
Dass Dein Kind etwas tut, kann Wut bei Dir auslösen. Aber die Ursache liegt bei einem Bedürfnis, das in Dir gerade wackelt.
- iv.
Alle Menschen haben dieselben Bedürfnisse.
Wir unterscheiden uns nur in den Strategien, mit denen wir sie erreichen. Das schließt Zwei- und Zehnjährige ein.
- v.
Bedürfnisse sind zeitlos.
Ort, Uhrzeit, Person, Saison – egal. Ruhe bleibt Ruhe, Nähe bleibt Nähe. Das macht sie zu einem verlässlichen Kompass.
- vi.
Menschen tragen gerne zum Wohl aller bei.
Auch Kinder. Freiwillig. Sobald wir nicht mehr bestrafen oder belohnen, zeigt sich dieser Wunsch fast immer.
Für wen das passt – und wann vielleicht noch nicht.
Bei Dir bin ich richtig, wenn …
- Du Lust hast, bei Dir selbst hinzuschauen.
- Du Deinem Kind glauben willst, dass es nicht „gegen Dich" handelt.
- Du einen konkreten Konflikt im Alltag hast.
- Du Dich eher rational verortest – und trotzdem spürst, dass etwas fehlt.
- Du Großelternteil oder Onkel bist und mithelfen möchtest.
Vielleicht erstmal nicht, wenn …
- Du eine fertige Anleitung suchst, die nur Dein Kind betrifft.
- Du Dich selbst gerade nicht verändern möchtest.
- Du akute Krisen-Intervention brauchst (dafür sind andere besser).
Was ich transparent sage.
Warum ist das aktuell kostenlos?
Weil ich noch in der Ausbildung bin. Bis zum 5. September 2026 arbeite ich als Übungsberaterin und brauche Eltern, mit denen ich lernen darf. Ab diesem Datum kostet eine Stunde 100 € (kein MwSt.-Ausweis, Kleinunternehmerin).
Sitzt jemand mit im Call?
Ja – entweder eine Ausbildungskollegin als stille Beobachterin oder das Gespräch wird aufgezeichnet, damit ich Feedback bekomme. Ich sage Dir vor jedem Termin genau, was läuft, und Du entscheidest mit.
Muss ich beide Termine auf einmal zahlen?
Nein – Du zahlst nach jedem Termin einzeln (aktuell eh nichts). Nach dem ersten Gespräch entscheidest Du in Ruhe, ob ein zweiter passt.
Könnt Ihr auch bei älteren Kindern helfen?
Ja. Ich begleite Eltern und Großeltern von Baby bis hin zu Jugendlichen. Die Themen verschieben sich mit dem Alter, der Ansatz bleibt.
Ist das esoterisch?
Nein – und ich sage das als Maschinenbauerin. Gewaltfreie Kommunikation ist ein sehr nüchternes Modell mit vier klaren Schritten. Die Weichheit entsteht im Anwenden, nicht in einer Weltanschauung.
Such Dir eine Stunde aus – ich freue mich.
Einen Termin wählen
Wähle einen Tag, der Dir passt, und eine Uhrzeit. Danach noch ein paar Details zu Dir und Deinem Kind – damit ich mich vorbereiten kann.